Meldungen zu Mittel- und Kurzwelle August 2026 ("Hansjörg Bieners DX Digest #74")



 
Zur Arbeit von Hope Media
1876 wurden in Solingen und Vohwinkel (heute Teil von Wuppertal) die ersten beiden adventistischen Kirchengemeinden auf deutschem Boden gegründet. Deshalb feiern die Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland 2026 ihr 150-jähriges Bestehen. Derzeit hat die Freikirche in Deutschland über 34.000 mündig getaufte Mitglieder in 560 Adventgemeinden. Die Medienarbeit ist langjährigen Kurzwellenfreunden noch als Stimme der Hoffnung bekannt, firmiert aber seit Jahren als Hope Media. Die Geschichte begann 1948 in Berlin. In der Not der Nachkriegszeit des Zweiten Weltkriegs sollte die Stimme der Hoffnung Trost, Hoffnung und Versöhnung ermöglichen. In fast acht Jahrzehnten wurde aus der Stimme der Hoffnung das multimedial aufgestellte Medienzentrum Hope Media Europe mit Hope TV, Hope Podcasts, Hope Kurse und Hope Hörbücherei.
Der Beginn in Berlin
1948 gründete der adventistische Pastor Max Busch in Berlin-Wilmersdorf die Stimme der Hoffnung. Die Radiosendungen waren mit der US-amerikanischen Voice of Prophecy verschwistert, doch der Pastor fand es verheißungsvoller, die Sendungen als Stimme der Hoffnung anzusagen. Offensichtlich eine gute Entscheidung: Der Name ging später auf viele andere adventistische Radioarbeiten über und hat sein Echo in der heute weltweit von Siebenten-Tags-Adventisten verwendeten Medienmarke Hope. Die Radiosendungen wurden anfangs in Paris produziert und 1848 bis 1985 über Radio Luxemburg ausgestrahlt. Damit versteht sich die Stimme der Hoffnung gerne als der älteste private christliche Radioanbieter Deutschlands. 1948 begannen auch Bibelfernkurse, die ab 1965 in den Friedensauer Bibellehrbriefen ein Gegenstück in der DDR hatten. Nach der deutsch-deutschen Vereinigung 1992 wurden die Bibelfernkurse unter das Dach der Stimme der Hoffnung in Darmstadt gebracht. Ein weiterer Arbeitszweig, der in der Frühzeit entstand und heute bei Hope Media angesiedelt ist, ist die Blindenarbeit. Die Blindenhörbücherei reagierte auf die Not, dass blinde und sehbehinderte Kirchenmitglieder keinen Zugang zu christlicher Literatur hatten. Das Angebot fand schnell auch über die Siebenten-Tags-Adventisten hinaus Anklang und wurde durch Freizeiten ergänzt.
Radio aus Darmstadt
1959 zog die Stimme der Hoffnung von West-Berlin nach Darmstadt-Marienhöhe um. Die Radiosendungen wurden nun auf dem Gelände des dortigen adventistischen Schulzentrums produziert. 1968 zogen Radio-Redaktion und Studio „Am Elfengrund 66“ in Darmstadt-Eberstadt ein. Anfang der Siebzigerjahre wurde Adventist World Radio gegründet, um kommerziell verfügbare Kurzwellenzeit auf den Deutsche Welle-Stationen in Portugal (1971-1992) und Malta (1975-1978) mit Sendungen für die Sowjetunion, Osteuropa und den Mittelmeerraum zu belegen. Die Stimme der Hoffnung war sofort ein wichtiger Partner der europaweiten Radiomission. Als Teil der Gemeinschaft von AWR Europe sendete die Stimme der Hoffnung 1971-2007 mit AWR über verschiedene europäische Kurzwellensender, anfangs nur wöchentlich, am Ende täglich. Auch als es schon lange keine deutschsprachigen Kurzwellensendungen mehr gab, verwendete Adventist World Radio noch das Stationssignal der AWR-Kurzwellenstation im italienischen Forlí (1985-2001) mit Identifikationen in Englisch, Französisch, Deutsch und Italienisch. Die langjährige Bedeutung für AWR wird auch daran erkennbar, dass die Frequenzplanung bis in jüngste Zeit ihr Büro in Alsbach-Hähnlein hatte. Bei der Öffnung der deutschen Rundfunksystems für Privatfunk engagierte sich die Stimme der Hoffnung bei der Unterstützung lokaler adventistischer Radioteams, die im Bürgerfunk oder als lizenziertes Fensterprogramm im kommerziellen Privatfunk sendeten.Fernsehen aus Darmstadt
Im Jahr 2000 stieg die Stimme der Hoffnung in die Video- und Fernsehproduktion ein. Sie kaufte zwei Transporter und baute sie zu TV-Übertragungswagen aus. 2003 wurde die internationale adventistische Senderfamilie Hope Channel gegründet. 2004 nahm der Hope Channel Europe als europäischer Zweig der heute über 80 Sender umfassenden Senderfamilie sein Programm auf. Die wöchentlichen deutschsprachigen Sendungen wurden in der Anfangszeit auf Bändern nach Los Angeles in die USA geschickt und dort in das Satellitenprogramm eingefügt. Die Produktion in einer Garage „Am Elfengrund 66“ oder 2005 im Schwimmbad einer Abbruchvilla „Am Elfengrund 45“ konnte nur ein Provisorium sein. Trotzdem übernahm Darmstadt 2006 die Aufgabe, den Internet-Live-Stream für den Hope Channel Europe zu generieren.
Multimedia aus Alsbach-Hähnlein
2006 zog die Stimme der Hoffnung von Darmstadt-Eberstadt in ein neugebautes Medienzentrum im Industriegebiet von Alsbach-Hähnlein. Interessant ist die Mehrfachnutzung: Das Medienhaus wurde so konzipiert, dass ein Teil auch am Wochenende genutzt werden kann. Er beherbergt am Samstagvormittag die Gottesdienste und Bibelgespräche einer örtlichen Adventgemeinde und nachmittags altersbezogene Aktivitäten von Kindern und Jugendlichen.
Das Medienzentrum erhielt 2008 von der Hessischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien die Zulassung zur bundesweiten Übertragung eines 24-Stunden-Hörfunkprogramms per Satellit und im Internet. Man entschied sich für den Namen Hope Channel Radio. 2009 konnte das Medienzentrum auch ein eigenes 24-Stunden-Fernsehprogramm anbieten. Als erster christlicher deutscher TV-Sender bot Hope Channel Deutsch 2010 eine App für die iOS-Plattform (Apple) an. Eine Android-Version folgte etwas später. 2018 stellte Hope Channel Radio seine Sendungen auf ein on demand-Angebot mit dem Fokus auf Podcasts um. Das Satellitensignal und der Livestream wurden beendet.
2019 bekam das Medienzentrum einen neuen Namen, Hope Media. 2020 änderte auch der Trägerverein des Medienzentrums den Namen von Stimme der Hoffnung e.V. zu Hope Media Europe e.V. 2023 wurden die Studios des Medienzentrums nach und nach umgebaut, um einen schnelleren Produktionsrhythmus für mehr neue Originalprogramme zu ermöglichen. 2024 hat die Medienanstalt Hessen Hope Media Europe e.V. eine unbegrenzte Verlängerung ihrer Sendelizenz für den 24/7-Fernsehsender Hope TV (https://hopetv.de/) erteilt. Die Medienanstalt betont in ihrer Begründung, dass Hope TV durch praktische und persönliche Sendeformate aus den Bereichen ganzheitliche Gesundheit, Lebenshilfe, Familie und persönlicher Glaube Hoffnung im Alltag vermittelt und die Zuschauer ermutigt, zuversichtlich durch das Leben zu gehen.
(Dr. Hansjörg Biener)
Hinweis: Dieser Bericht wurde durch einen Hinweis vom Adventistischen Pressedienst auf https://www.apd.info/news/2026/08/28/150-jahre-adventisten-in-deutschland-die-arbeit-von-hope-media inspiriert, aber für die Bedürfnisse von langjährigen Kurzwellenfreunden neu geschrieben.

Stationsmeldungen

Deutschland: Jake FM (https://jake-fm.de/termine.html, qsl @ jake-fm.de), das am 26. Juli/1. August seine 100. Sendung hatte, hat zum 1. August 2026 einen neuen Sendeplan eingeführt: Die Sendung kommt am vierten Sonntag des Monats 12.00-14.00 Uhr (UTC, +2=MESZ) nur auf 9670 kHz und um 18.00-20.00 Uhr nur auf 6070 kHz. Außerdem gibt es eine Wiederholung am darauffolgenden Samstag um 08.00-10.00 Uhr UTC nur auf 9670 kHz. (Bernd Seiser)

Deutschland: Radio PowerRUMpel hat folgende Kurzwellensendungen im August 2026 angekündigt (UTC +2=MESZ):
Soundtrack des Films Manta - Der Film Teil 2
So, 9. August 2026, 18.00-19.00 Uhr: 6070 kHz (ROB 10 kW)
Fr, 21. August 2026, 18.00-19.00 Uhr: 6070 kHz (ROB 10 kW)
Musiklotto: „Ruft uns im Studio an unter 06421 - 961991, nennt uns eine Nummer zwischen 1 und 900 und ihr bekommt einen Überraschungstitel gespielt.“
Sa, 29. August 2026, 17.00-20.00 Uhr: 6070 kHz (ROB 10 kW) (Bernd Seiser)

Deutschland / Armenien: SM Radio Dessau (https://www.smradio-dessau.de) hat im August 2026 folgende Kurzwellensendungen aus Nauen, Rohrbach und Gavar (Armenien) geplant:
Musik aus Filmen mit Bud Spencer und Terence Hill (Teil 2)
So, 9. August 2026, 11.00-12.00 Uhr: 6070 kHz (ROB 10 kW), 6095 kHz (NAU 100 kW)
So, 9. August 2026, 17.00-18.00 Uhr: 12060 kHz (GAV 100 kW)
Radio gegen Hitler (5/10)
Achtung: Im August 2026 gibt es die vorerst letzte Ausstrahlung aus Gavar. Durch diese Ausstrahlung kann man Armenien auch als Radioland bestätigt bekommen, wenn man nur in Deutsch berichtet. Auf der Homepage werden jedoch schon die nächsten besonderen Höranlässe vermerkt: 22. November 2026 drei Stunden aus Anlass von 10 Jahren SM Radio Dessau und am 31. Dezember 2026 zwei Stunden Silvesterparty. Ob es einen Weihnachtsmarathon gibt muss sich noch erweisen. Aussagekräftige Empfangsberichte sind stets willkommen bei Max Berger, Saalestraße 44, 06846 Dessau, maxberger @ smradio-dessau.de. Gedruckte QSL-Karten gibt es nur, wenn ausreichend Rückporto beiliegt: Deutschland 0,95 Euro, Ausland 1,25 Euro. (Thomas Becker)

Finnland: Scandinavian Weekend Radio, das im Prinzip ganztägig am 1. Samstag (Ortszeit) des Monats sendet, hat seinen Frequenzplan vereinfacht. Bei https://www.swradio.net/schedule.htm findet man für die Sendung am 1. August 2026 nur noch die Frequenzen 1602, 6170 und 11690 kHz. Die alternativen Kurzwellen 5980 und 11720 kHz wurden nicht mehr aufgeführt. Zuvor musste man den Sende- und Programmplan man hinsichtlich der Frequenzen eher als Hinweis nehmen, welche Frequenz man als erste suchen sollte. Postalische Empfangsberichte gehen an SWR Reports, Hollitie 1025, FI-34930 Liedenpohja. Für die Rückpost werden 3 US-Dollar/5 Euro erbeten. Offensichtlich besteht Bedarf, was man für einen bestätigenswerten Empfangsbericht braucht, weil sogar Vorlagen abzurufen sind. Neben den Basisangaben wie Datum, Zeit, Frequenz usw. heißt es bei http://www.swradio.net/reports.htm auch: „Ihr Bericht muss mindestens 15 Minuten Programmdetails enthalten. Gute Details sind beispielsweise Songtitel und Namen der Interpreten, Gesprächsthemen, die wörtliche Wiedergabe von Stationsidentifikationen oder Namen von DJs. Gerne können Sie gerne auch Kommentare zu unseren Programmen schreiben, diese sind uns herzlich willkommen.“ Es gibt auch ein Webformular http://www.swradio.net/raporttisivu.htm, wo auch die alten Kurzwellenalternativen noch hinterlegt sind. (Dr. Hansjörg Biener)

Finnland: Ein neuer Kurzwellensender hat im August 2026 auf 7400 kHz getestet: Radio Hiekka. Der Betreiber begleitete eine eQSL mit folgenden Informationen: „Hallo! Und vielen Dank für den Bericht! Es ist faszinierend zu sehen, wie weit das Signal tatsächlich reicht [Norwegen Julussdalen]. Der Senderstandort ist in Haapavesi, nahe der Grenze zu Kärsämäki. Ich verwende eine vertikale Viertelwellenantenne. Ich möchte auch dem Amateurfunkclub in Karleby (Kokkola) für die Hilfe bei der Installation danken – sehr sachkundige Leute beim Aufbau geholfen. Im Moment liegt die Ausgangsleistung bei etwa 50 W PEP, wobei sie je nach Audiosignal manchmal etwas höher ausschlägt. Lokal ist die Reichweite nicht sehr groß; im Zentrum von Haapavesi – weniger als 15 km entfernt – ist das Signal bei Tests mit einem tragbaren Radio zum Beispiel schon recht schwach. Die Tests laufen noch, und ich überlege, wie es weitergeht, wenn Radio Hiekka Ende des Monats seinen Betrieb einstellt. Der Sender ist seit einigen Jahren als Sommersender aktiv und konzentriert sich auf das Gebiet Sandbank in Kalajoki,wo sich auch das Studio befindet. Wir nutzen mehrere UKW-Frequenzen und jetzt auch Kurzwelle (KW). Nächsten Sommer sind wir mit Hiekka definitiv wieder am Start, aber es wäre schön, auch im Winter etwas zu senden. Mal sehen. Und wir werden uns auf jeden Fall um die QSL-Karten kümmern, sobald wir Zeit haben :) Es kann zwar bis Ende des Monats dauern, aber jeder Hörer erhält eine Bestätigung! Nochmals vielen Dank. Herzliche Grüße, Riku, Radio Hiekka.“ (Kari Kallio)

Finnland: Joakim Wekström von RealMix Radio (https://www.realmix.fi, realmix.sw@gmail.com) hat nun auch ein Senderecht für Mittelwelle. Nach einer Mitteilung auf Facebook sollte am 29. August 2026 die erste Sendung auf der Mittelwelle Raasepori 1485 kHz (15 Watt) ausgestrahlt werden. Im Oktober 2026 sollte die Leistung auf bis zu 250 Watt gebracht werden. Die Sendungen auf 6005 kHz (https://www.realmix.fi/schedule) sollen fortgesetzt werden. (RealMix Radio Facebook via Alan Pennington World of Radio)

Großbritannien / Deutschland / USA: Im März 2019 begann Brice Avery (contact @ tumbril.co.uk) ein Programm, das für die Kurzwelle ungewöhnlich ist: Encore: Classical Music on Shortwave (https://www.tumbril.co.uk) widmet sich mit Liebe westlicher klassischer Musik.
Fr, 02.00-03.00 Uhr: 5850 kHz (WRMI Okeechobee) für Nordamerika
Fr, 20.00-21.00 Uhr: 15770 kHz (WRMI) für Europa
Sa, 11.00-12.00 Uhr: 9670 kHz (Channel 292) für Europa
So, 01.00-02.00 Uhr: 5850 kHz (WRMI) für Europa und Nordamerika
So, 19.00-20.00 Uhr: 3955 kHz (Channel 292) für Europa
Mo, 02.00-03.00 Uhr: 5950 kHz (WRMI) für Nordamerika
Di, 13.00-14.00 Uhr: 15770 kHz (WRMI) für Europa und Nordamerika
ab 24. Juli 2026: Starts with two very different versions of O Virtus Sapientiae by Hildegard von Bingen, and two pieces by Welsh composer Paul Mealor. After that the Fantasia on a Theme by Thomas Tallis by Vaughn Williams. The programme finishes with three piano etudes from Hélène de Montgeroult, and the first movement of Viola Concerto No. 3 by Friedrich Benda.
ab 21. August 2026: Starts with a suite for viol consort and lute by William Lawes, a song from Franz Schubert, and the prelude from Lohengrin, Act 1 Wagner. After that the Shepherd's Song by Han Kun Sha, and some trumpet and organ from J S Bach. To finish - the 2nd movement of Ravel's Piano Concerto arranged for piano and cor anglais. (Brice Avery)

Niederlande: Der Free Radio Service Holland (https://frsholland.nl) hat auch 2026 ist einen FRS Summer Splash mit drei Sendungen in drei Wochen geplant. Es ist der fünfte nach 2020, 2022, 2023 und 2024. Angekündigt sind sechs thematisch orientierte 60-Minuten-Sendungen an den Sonntagen 26. Juli, 2. und 9. August 2026 jeweils 19.00-21.00 Uhr UTC (ab 21.00 Uhr MESZ). Für 2026 wurde ein geringerer Frequenzeinsatz angekündigt als üblich: 6400 // 7700 kHz über eigene Sender und auf der Kurzwelle 7400 kHz eines regulären niederländischen Kleinsenders. Am 26. Juli 2026 waren alle drei Träger schon ab ca. 18.57 Uhr da. Der Empfang in der nächsten halben Stunde war aber schwierig. Wegen schlechter Kurzwellenbedingungen am 9. August wurde diese Sendung am 16. August 2026 wiederholt. (Dr. Hansjörg Biener)

Taiwan: Radio Taiwan International hat auch in diesem Jahr wieder Europa-Direktsendungen von der Sendeanlage in Tamsui (Nordtaiwan). Nach der deutschsprachigen Redaktion im Juli folgen im August 2026 Sondersendungen der französischsprachigen Redaktion:
Fr-So, 7.-9. August 2026
Fr-So, 14.-16. August 2026
Fr-So, 21.-23. August 2026
Fr-So, 28.-30. August 2026
17.00-17.30 Uhr: 15145 kHz
17.30-18.00 Uhr: 11850 kHz (Dr. Hansjörg Biener)

Taiwan: Radio Taiwan International bittet sein Publikum um Rückmeldungen zur Website: https://2026survey.rti.org.tw/de/. „Radio Taiwan International lädt Sie ein, an dieser Umfrage teilzunehmen, um Ihre Erfahrungen und Meinungen zur Nutzung der Rti-Website besser zu verstehen. Als Dank für Ihre Teilnahme bitten wir Sie am Ende der Umfrage, Ihre Kontaktdaten für die Verlosung anzugeben. Viele attraktive Preise warten auf Sie!“ Letzte Rückmeldungen sind möglich bis zum 18. Oktober 2026, 23.59 Uhr taiwanischer Ortszeit (UTC+8), d. h. nach MESZ ist um 17.59 Uhr Schluss. (Dr. Hansjörg Biener)

USA: Martin Dawson's Radio Mystery Theater erinnert mit alten Hörspielen an die Goldene Zeit des Radios. Der Sendeplan bei WRMI Okeechobee (Florida, USA) lautet (UTC, +2=MESZ):
Sa, 13.00 Uhr: 15770 kHz
So, 03.00 Uhr: 9395 kHz
Do, 23.00 Uhr: 5950 kHz
1. August 2026 Hermit's Cave, House of Purple Shadows/Haus der lila Schatten 1940: (Ein Mann kehrt nach Hause zurück und wird unsichtbar! Der schreckliche Fluch des Hauses befällt bald auch die nächsten Besitzer.).
8. August 2026 The Witch's Tale, The Firing Squad/Das Erschießungskommando 1933: Lieutenant Buckley muss mit ansehen, wie ein ein Verräter im kriegszerstörten Frankreich erschossen wird. Das soll ihm zeigen, in was für eine Frau er in Paris verliebt war. Der Mann, der gerade erschossen wird, war einer ihrer Liebhaber und nicht ihr einziger Liebhaber, der vor dem Erschießungskommando stand. Steven Buckley darf nach Paris reisen, wird aber angewiesen, keinen Kontakt zu Vera Coudrae aufzunehmen, die im Verdacht steht, eine deutsche Spionin zu sein.
5. August 2026 Johnny Dollar, "Ghost to Ghost" 1958: Johnny Dollar untersucht eine Stadt, die verflucht zu sein scheint. Ian MacAndrews, der Gründer von Lake City, starb vor fünf Jahren, und seine Lebensversicherung wurde ausgezahlt. Nun scheint es, als sei er zurückgekehrt – oder sein Geist.)
22. August 2026 Suspense, Fugue in C Minor/Fuge in c-Moll 1944: Eine riesige Orgel, die sich über ein ganzes Haus erstreckt, spielt sich selber. Warum?
29. August 2026 The Whistler, The Fog/Der Nebel 1942: Ein junger Fischer, der an Gedächtnisverlust leidet, hat einen Feind getötet, kann sich aber an nichts erinnern.
(Canadian International DX Club)

USA / Deutschland: Terry Colgan hat für sein Texas Radio Shortwave folgende Sendungen via Channel 292 (Rohrbach 6070, 9670 kHz) und Shortwave Radio (Winsen 3975, 6160 kHz) angekündigt (UTC, +2=MESZ):

Sa, 1. August 2026, 14.00-15.00 Uhr: 6160 kHz (1 kW) Michael Strah on Texas Radio Shortwave: The Music of Trini Lopez
Sa, 1. August 2026, 18.00-19.00 Uhr: 3975 6160 kHz (1 kW)
So, 2. August 2026, 12.00-13.00 Uhr: 9670 kHz (10 kW)
So, 2. August 2026, 23.00-24.00 Uhr: 9670 kHz (10 kW) für Nordamerika
So, 16. August 2026, 10.00-11.00 Uhr: 6070 kHz (10 kW) The Music of Joe Ely
Do, 20. August 2026, 19.00-20.00 Uhr 3975 6160 kHz (1 kW) The Music of Boz Scaggs (Wunsch von Gayle van Horn, Mandeville, Louisiana, USA)
Sa, 5. September 2026, 14.00-15.00 Uhr: 6160 kHz (1 kW) Michael Strah on Texas Radio Shortwave: The Music of Freddy Fender
Sa, 5. September 2026, 18.00-19.00 Uhr: 3975 6160 kHz (1 kW)
So, 6. September 2026, 12.00-13.00 Uhr: 9670 kHz (10 kW)
So, 6. September 2026, 23.00-24.00 Uhr: 9670 kHz (10 kW) für Nordamerika
Do, 17. September 2026, 19.00-20.00 Uhr 3975 6160 kHz (1 kW) The Music of Charlie Robison (Wunsch von Thomas Drescher, Postmünster, Deutschland)
So, 20. September 2026, 10.00-11.00 Uhr: 6070 kHz (10 kW) The Music of Don Henley (Wunsch von Rainer Brandt, Deutschland)
Ausführliche Empfangsberichte an texasradioshortwave @ protonmail.com werden mit einer monatlich wechselnden e-QSL bestätigt. Dabei sind auch (wieder) WebSDRs zugelassen. Tatsächlich werden sie nordamerikanischen Kurzwellenfreunden jetzt empfohlen, wenn Direktempfang nicht möglich ist. (Terry Colgan, Texas Radio Shortwave)

USA / Deutschland: William „Bill“ Tilford (Tilford Productions LLC, 809 S. 20th ST, Lafayette IN 47905-1551, USA, tilfordproductions @ gmail.com) hat folgende Themen und Sendezeiten seiner Programme From the Isle of Music und Uncle Bill's Melting Pot bei Channel 292 (https://www.channel292.de) angekündigt (UTC, +2=MESZ):
From the Isle of Music: beste Musik von den Cubadisco Awards 2026.
Fr, 14. August 2026, 16.00-17.00 Uhr: 9670 kHz
Fr, 14. August 2026, 22.00-23.00 Uhr: 3955 kHz
Uncle Bill's Melting Pot: Ian Brennan
Fr, 21. August 2026, 16.00-17.00 Uhr: 9670 kHz
Fr, 21. August 2026, 22.00-23.00 Uhr: 3955 kHz
Bonus-Sendungen wegen Problemen am 21. August 2026
Sa, 22. August 2026, 19.00-20.00 Uhr: 3955 6070 kHz
Sa, 22. August 2026, 21.00-22.00 Uhr: 3955 kHz
Ian Brennan dokumentiert weltweit Musik. In der Sendung geht es darum, wie und warum er das macht, und gibt es Aufnahmen aus dem Oman, von den Komoren und aus dem südlichen Afrika. Auf eine Bemerkung von Glenn Hauser, dass das doch ein bisschen viel Wort war, antwortete Bill Tilford: „Wer immer nur Musik hören will, kann Spotify & Co. nutzen und Musik ohne einordnenden Kontext genießen. Man kann mich altmodisch, aber ich bin weiter vor der Meinung, dass Komponisten, Interpreten und Produzenten zu Wort kommen sollten. Wenn ich dadurch einige Hörer dazu inspirieren konnte, mehr von ihren Werken zu entdecken, habe ich mein Ziel erreicht. Dafür stehe ich bis zum Ende ein. Bill Tilford.“ (25. August 2026)
Empfangsberichte sind willkommen bei  bill @ tilfordproductions.com. WebSDRs sind erlaubt, aber die Empfangsberichte müssen diesen auch benennen und sich auf die ganze Sendestunde beziehen. Da Tilford bekannte WebSDRs wie Twente selber abhört, sind solche Empfangsberichte für ihn sonst nicht wirklich interessant. (Bill Tilford)



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